Ich muss dir einfach dieses coole Bild zeigen, gesehen heute auf der Facebook-Seite von The Zelda Project. Zelda meets Pokemon – und obwohl ich leider einige der neueren Generationen nicht kenne, passen die Taschenmonster echt gut zu den Triforce-Trägern – und bringen mich zu meiner persönlichen Top 5 aller (150) Pokemon aus blau/rot/gelb – den einzig wahren Editionen, mit denen noch coole Leute aufgewachsen sind.

Ich will der Beste sein, so gut wie keiner war. Ich fang sie alle ein, ich kenne die Gefahr!

Pokémon

 

Agilität, Intelligenz und Stärke

The Legend of Zelda meets Pokemon. Fanart. (c)unbekannt.

The Legend of Zelda meets Pokemon. Fanart. (c)unbekannt.

So kann man nicht nur so ziemlich alle (Video)Spiel-Figuren aufteilen, so kann man auch die Pokemon betiteln, für die sich Link, Zelda und Ganondorf laut diesem Bild entscheiden würden.

Link wählt größtenteils aus Pokemon der Gattung Normal, Ponita (#077) ergibt sich natürlich allein aufgrund der Namensähnlichkeit zu Epona (;-)), außerdem ist Link ohne Pferd nur ein halber Link. Insgesamt eine gute Mischung aus Treue, Stärke und Langlebigkeit, ein guter Spiegel seinerselbst.

Zelda hat hauptsächlich Spezial-Pokemon, darunter zwei meiner Lieblinge, Dragonir (#148) und Vulnona (#038), die allesamt mit mysteriöser Eleganz ebenso schön wie tödlich sind.

Ganondorf wählt, ganz in seinem Element, hauptsächlich Höchstentwicklungen mächtiger Pokemon, die zwar gut austeilen können, jedoch relativ niedrige Initiative (INIT) und Genauigkeit (GENA) haben (Wer kann sich noch erinnern, wann ein „Steinwurf“ von Geowatz mal getroffen hat? ^^). Leider kenne ich bis auf Glurak (#009) keinen davon.

 

 

 Meine persönlichen Top 5

Ja, ja – die gute alte Zeit, in der in den Pausen jeder mit dem Gameboy durch das Schulgebäude lief, im Rückenteil blitzte ein blaues oder rotes Spiel heraus. Pokemon, die erste Generation (#001 bis #151, Mew gnädig dazu gezählt). Ich hatte damals zunächst die Rote, die ich dann aber verloren habe (*wein*) und daraufhin die Blaue bekommen habe.

Zu meinen Lieblingspokemon sei gesagt: Ich mag starke Pokemon, die gleichzeitig von einer besonderen Würde und schön anzusehen sind. Weicheier wie Pummeluff (obwohl ein mächtiges Pokemon mit „Gesang“) oder unästhetische Haudraufs wie Rasaff landeten bei mir immer sofort in der Box.

 

Platz 5: Snobilikat

Pokemon Snobilikat. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Snobilikat. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

In der Serie als Katze von Endboss Giovanni der Inbegriff von fies und hinterhältig (Katze ^^). Aber trotz allem ein unglaublich schönes, geschmeidiges und aristokratisches Pokemon, das ich ungern besiege und dem ich sehr gerne zuschaue. Leider ist Snobilikat als Typ Normal nicht besonders einzigartig, außerdem bin ich Hunde-Fan, deswegen ein verdienter Platz fünf.

 

Platz 4: Sandamer

Pokemon Sandamer. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Sandamer. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Eigentlich weder besonders mysteriös noch ästhetisch. Aber irgendwie ist mir Sandamer ans Herz gewachsen. Ich fange ihn als kleines Sandan Lvl 10 und trainiere es zu Sandamer. Das ist anfangs ein wenig langatmig, aber sobald Sandan/Sandamer „Schlitzer“ erlernt, geht die Post ab. Er begleitet mich ständig und trägt meine VM „Schaufler“.

 

Platz 3: Ibitak

Pokemon Ibitak. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Ibitak. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Wenn ich in der Welt von Pokemon fliegen müsste, ich würde es auf dem Rücken eines Ibitak tun. Mit dem schwanenähnlichen Körper ein wunderschön majestätisches Tier, mit Attacken wie „Schnabel“ und „Spiegeltrick“ höchst gefährlich. Mein treuer Begleiter, der meine VM „Fliegen“ trägt.

 

Platz 2: Vulnona

Pokemon Vulnona. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Vulnona. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Während ich mich am Anfang immer für das tänzelnde Pony Ponita und die strahlende Schönheit Galoppa entschieden habe, bin ich mittlerweile ein totaler Verfechter von Vulpix und Vulnona. Eigentlich die schwächeren Pokemon (Achtung vor Galoppas „Stampfer“!), aber die kleine freche Vulpix mit der kecken Ponytolle und die wunderwunderschöne Vulnona gewinnen – und zwar in Puncto Mysteriosität. Ab Verfügbarkeit mein ständiges Feuer-Pokemon, dem ich auch die kostbare TM „Feuersturm“ (Pyro) beibringe.

(Übrigens: Dragonir ist auch ein Anwärter auf Platz zwei, allerdings erhält man dieses wunderbare und erhabene Pokemon erst relativ spät im Spiel, sodass ich es leider kaum einsetze.)

 

Platz 1: Garados

Pokemon Garados. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Garados. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Es ist wohl das beste Beispiel für „Das hässliche Entlein und der Schwan“ oder „Harte Arbeit zahlt sich aus“. Ich liebe Garados. Ich liebe es so sehr, dass ich mit meiner ersten Angel ein Karpador Lvl 5 fange, das nichts als „Platscher“ (Es hat keine Wirkung) kann und obendrein extrem hässlich ist. Karpador wird sofort als Scheinpokemon eingesetzt und durch sofortigen Rückzug mit halben EP hochtrainiert. Es ist ein sehr, sehr langer Weg bis Lvl 15, bei dem das sinnlose Karpador endlich „Tackle“ lernt, damit aber nicht sonderlich viel mehr Erfolg hat als mit „Platscher“. Und es ist noch ein sehr, sehr viel längerer Weg von Lvl 15 auf Lvl 20, wenn aus dem hässlichen Krapfen endlich die majestätische Drachenschlange wird (denn Karpador kann zwar nichts, braucht aber genauso viele EP wie „normale“ Pokemon um aufzusteigen -.-).

Aber umso glücklicher und stolzer bin ich, wenn ich Garados endlich mein Eigen nennen kann – „Drachenwut“ erlernt er recht früh, von mir bekommt er obendrauf die kostbare TM „Blubbstrahl“ (Misty) und bleibt mein treuer Begleiter bis zum Schluss, der mich mit der VM „Surfer“ auch über alle Weltmeere trägt.

 

Meine Wahl bei Entscheidungen

Basis-Pokemon

Pokemon Glumanda. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Glumanda. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Hier entscheide ich mich (bis auf einmal am Anfang) nie für Schiggy, weil es weder schön noch stark ist und  ich ohnehin sehr früh auf Garados als Wasser-Pokemon gehe.

Bisasam und Glumanda liegen bei mir gleich auf; beide sind schön anzusehen und beide sind bzw. werden sehr stark. Glurak ist ein tolles Pokemon (Bisaflor not so much …), aber beide sind zu „brutal“, um von mir mitgenommen zu werden. Also fällt die Entscheidung meist rational auf Glumanda, weil es einfach sehr viel länger dauert, bis man an ein anständiges Feuer-Pokemon kommt als an ein Pflanzen-Pokemon.

 

Käfer

Pokemon Bibor. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Bibor. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Gut, die Entscheidung wird einem (zumindest bei rot/blau, nicht jedoch bei gelb) von der Edition abgenommen. Mein Favorit war lange Smettbo, weil Raupy einfach niedlich und Smettbo goldig ist, gleichzeitig eine ordentliche „Konfusion“ ordentlich scheppern kann. Allerdings kann ich mich der Faszination von Bibor irgendwie nicht entziehen. Bibor ist majestätischer als Smettbo und seine Attacken sind stärker, wenn auch „roher“. Meist entscheide ich mich – wieder taktisch – für Smettbo, weil er als Falter die ganzen Disable-Puder (Schlafpuder, Giftpuder, Stachelspore) lernen kann, während Bibor bloß auf seinen Giftstachel hoffen und auf seine Gewalt setzen muss.

 

Kämpfer

Pokemon Kicklee. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Kicklee. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

In Saffronia City kann man im Kampf-Dojo Kicklee oder Nockchan mit nach Hause nehmen. Beide gefallen mir nicht sonderlich gut und keines kommt jemals mit in meinen Gürtel. Aber in der Regel entscheide ich mich für Kicklee, weil sich der Name schöner anhört und das Pokemon wendige Agilität mehr verkörpert als sein Kontrahent.

 

Evoli

Pokemon Nachtara. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Nachtara. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Ach, Evoli … Der kleine Schatz bereitet mir regelmäßig Kopfzerbrechen. Aquana finde ich am Schönsten, Flammara ist einfach nur zum Knuddeln und Blitza ist sehr stark – und ein Elektro-Pokemon, von denen ich chronisch Mangel habe, weil mir „Dinger“ wie Voltobal und Magnetilo NIEMALS in die Tüte kommen und ich „Everybody’s Darling“ Pikachu/Raichu boykottiere.

Also muss ich in der Regel wieder taktisch entscheiden; Aquana (mein eigentlicher Liebling) wird immer hinter Garados zurückstecken und Flammara hinter Vulpix. Blitza ist wirklich keine Augenweide, aber besser als die Donnerkugel Raichu alle Male.

Übrigens: Zählt man die zweite Generation auch mit, ist Nachtara mein Favorit – mysteriös, bildschön und sehr gefährlich.

 

Legendärer Vogel

Pokemon Arktos. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Pokemon Arktos. (c)1995 Nintendo, Ken Sugimori.

Selbes Prinzip, selbes Problem. Da hier jedoch Arktos zur Gattung Eis gezählt wird statt zu Wasser, kann ich mich guten Gewissens für ihn entscheiden. Obwohl zweifelsfrei alle drei atemberaubende Tiere Pokemon sind.